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Hallo meine lieben Besucher und Freunde!

Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest...
hier findet Ihr einiges zum Thema.

Viel Spaß !
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Osterbrauchtum

Ostereier

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Ostereier färben, diese zu verstecken und zu suchen ist ein weit verbreiteter Brauch.
Das Ei gilt als Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Erneuerung. In früheren Zeiten wurden die ‘Ostereier‘ der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht, heute gelten sie eher als Zeichen der Freundschaft. Das Essen von Eiern zu Ostern sollte nicht nur die Manneskraft stärken, sondern auch der allgemeinen Gesundheit dienen.
Zur 40 tägigen Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden und so mussten die in der Zwischenzeit anfallenden Eier, damit  sie nicht schlecht wurden, haltbar gemacht werden. Dazu kochte man sie in Wasser. Es ist überliefert, dass Pflanzenteile zum Färben der Eier mit in das Kochwasser gegeben wurden, um so die gekochten von den rohen Eiern zu unterscheiden.

Zur 40 tägigen Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden und so mussten die in der Zwischenzeit anfallenden Eier, damit  sie nicht schlecht wurden, haltbar gemacht werden. Dazu kochte man sie in Wasser. Es ist überliefert, dass Pflanzenteile zum Färben der Eier mit in das Kochwasser gegeben wurden, um so die gekochten von den rohen Eiern zu unterscheiden.

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Seit dem 12. Jahrhundert ist vornehmlich der Ostersamstag der Tag an dem die Ostereier gefärbt werden, um dann mit anderen Lebensmitteln in bunten Körben zu Ostern in der Kirche geweiht zu werden. Am Ostersonntag dürfen die Kinder dann die vom Osterhasen versteckten Ostereier suchen.

Der Osterhase

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Der Hase ist das Tier von Aphrodite der Liebesgöttin, sowie der germanischen Erdgöttin Holda. Er ist aber nicht nur Götterbote, er ist auch - wie das Ei - ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit. Hasen bekommen im Frühjahr sehr viele Jungen, das heißt, sie schenken Leben. Sahen die Menschen früher die Hasenmütter mit ihren Jungen, so wussten sie, der Winter war vorüber.
In Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus.

Jeder kennt ihn als den Überbringer der Ostereier. Doch nicht immer versteckte der Osterhase die Eier. Noch im vorigen Jahrhundert war der eierversteckende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands völlig unbekannt. Bis zum 16. Jahrhundert wurden die Ostereier von verschiedenen anderen Tieren gebracht. In einigen Regionen kam der Fuchs oder der Hahn, in anderen der Storch, der Kuckuck, oder der Auerhahn, um die Ostereier zu verstecken. Erste Belege für das Erscheinen des Osterhasen stammen aus dem Jahre 1678 von Georg Franck aus Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg.  

Das Osterfeuer und die Osterräder

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Das Abbrennen eines Osterfeuers, in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag und in der folgenden Nacht ist ein sehr alter Brauch besonders in Gebirgsländern Europas.
Gegen Abend trifft man sich zur Entzündung des über den Winter angesammelten und aufgeschichteten Haufens aus Zweigen und Holz. Das Osterfeuer sollte den Winter, die bösen Hexen und Geister vertreiben. Oft werden auch Strohpuppen in der Mitte des Holzhaufens aufgestellt. Der Schein des Osterfeuers sollte Mensch, Tier, Haus und Hof vor Krankheiten und Unheil bewahren. Wer den Schein erblickte, dem sollte es Glück bringen. Die Osterfeuer wurden häufig auf Hügeln errichtet, damit der Schein so weit wie möglich gesehenwerden konnte.

Ein weiterer Brauch ist es, am Ostersonntag Feuerräder einen Berg hinunter rollen zu lassen. Am Ostersamstag werden Wagenräder und Eisenreifen mit Stroh Umwickelt. Am Ostersonntag wird auf einem Berg einaufgeschichteter Haufen aus Reisig angezündet. Ist dieser heruntergebrannt werden an ihm die Feuerräder entzündet und dann ins Tal gerollt.

Die Osterkerze

 

 Die Osterkerze und das Lichtfest haben Ihre Wurzeln in den Traditionen der alten Kirchen, die Osternacht mit vielen Kerzen zu erhellen. Aus der Stadt Rom ist der Brauch überliefert, die Osternachtfeier mit zwei mannshohen Osterkerzen zu erleuchten.
Die Osterkerze ist im Christlichen Glauben im 4. Jahrhundert entstanden. Die Kirchen Roms verwendeten die Osterkerze ab dem 7. Jahrhundert. Bis zum 10.
Jahrhundert hatte sich diese Tradition in den verschiedenen westlichen Zivilisationen der Welt verbreitet. Alten Bräuchen nach, wird die Osterkerze zu Beginn der Osternachtfeier von Karsamstag auf Ostersonntag am geweihten Feuer und in die dunkle Kirche getragen. Die Osterkerze wird von der Gemeinde mit dreimaligem "Christus ist das Licht - Gott sei ewig Dank" begrüßt. Dazu wird das Exultet (Preislied aus dem 1.Jahrtausend) gesungen.
Die festlich geschmückte Osterkerze wird dann auf dem Osterleuchter angebracht und die Gemeinde entzündet ihre mitgebrachten Osterkerzen an dieser Flamme. Damit soll bekundet werden, das Jesu der Ursprung des Lebens ist und Licht in die Dunkelheit bringt. Durch die Absenkung der Osterkerze in das Taufwasser bei der Weihung des selbigen wurde diese Bedeutung noch verstärkt.
Die Motive auf den Osterkerzen bestehen meist aus Kreuzen, Bäumen, einem Lamm, einer Taube, dem Sonnenlicht oder Wasser. Die weiße Kerzenfarbe steht für die Hoffnung und das neue Leben.
Auch bei Begräbnissen brennt die Osterkerze neben dem Sarg, um die Verbindung zwischen Tod, Taufe und Auferstehung zu verdeutlichen.
Die Osterkerze brennt nur während der 50tägigen Osterzeit von Ostern bis Pfingsten, an Taufgottesdiensten und bei Beerdigungen. 

Osterwasser

 

Dem Osterwasser wird eine besonders heilende und Glück bringende Wirkung nachgesagt. Es gilt als das Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit.
Früher haben die Frauen im fließenden Osterwasser gewaschen. Das Wasser wurde schon früh am Ostersonntag von der Quelle geholt, weil dieses Wasser dem Glauben nach die Fruchtbarkeit förderte, wenn es schweigend nach Hause gebracht wurde.
Da Wasser ein sehr wertvolles Gut war, wurden oft die Quellen und Brunnen mit Blumen und anderen Dingen geschmückt.


Alter Glaube der Germanen

Die Germanen glaubten einst, dass, wer sich am Ostermorgen in einem fließenden Bach wäscht, für immer jung und schönbliebe. Das Vieh wurde auch in die Bäche getrieben, um es im kommenden Jahr so vor Krankheiten zu schützen.

Das Osterfeuer

 

Zum Osterfrühstück wurden früher die geweihten Eier und sonstige Speisen gegessen. Auch heute ist das bunte Osterei ein  wichtiger Bestandteil des Osterfrühstücks. Dazu findet sich oft auch ein frischer Hefezopf oder ein anderes Osterbrot auf dem Tisch.

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Osterspiele

Eierschlagen

Eierschlagen, ist ein beliebter Osterbrauch. Dabei wird ein Osterei mit der spitzen Seite auf ein anderes Osterei geschlagen. Der, dessen Ei beim aufschlagen besser standgehalten hat der tritt nun gegen den nächsten an.  Sieger ist, wer mit einem unbeschädigten Ei übrig bleibt.

Eierrollen

Gekochte Eier werden einen kleinen Hügel hinunter gerollt. Wessen Ei am weitesten kommt, gewinnt. Der Brauch des Eierrollens hat vor allem in Ostfriesland Tradition.
Doch auch schon seit über 100 Jahren ist "Eierrollen" im Garten des amerikanischen Präsidenten in Washington am Ostermontag eine Tradition.

Eierlaufen

Jeder Teilnehmer bekommt einen Esslöffel und ein rohes Ei. Die Teilnehmer stellen sich an einer Linie auf und das Ei wird nun auf den Esslöffel gelegt. Nach dem Startsignal läuft man dann mit ausgestrecktem Arm los. Wer als Erster das Ziel mit dem  Ei auf dem Löffel erreicht, hat gewonnen.

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Anmerkung:
Die hier verwendeten Gifs Animationen sind von Free.gif, 123 gif und Gif Paradis. Sie stehen dort zur kostenlosen und freien Verfügung. Diese könnt für Blogs, Foren, Homepages, Gästebücher und sozialen Netzwerken verwendet werden.

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