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Messe Frankfurter
Die Frankfurter Buchmesse hat eine mehr als 500-jährige Tradition und ist die größte
Buchmesse der Welt.
Sie findet jährlich im Oktober auf dem Frankfurter Messegelände statt und wurde im Jahr
1949 vom ‘Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels‘ als Nachfolgeverein des
‘Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig‘ gegründet.
Jedes Jahr werden hier die Buchproduktionen und die Kultur eines Gastlandes besonders
hervor gehoben.
Bis in die Zeit des späten 17. Jahrhunderts blieb Frankfurt am Main die zentrale Buchmesse
- Stadt Europas.
Als Folge politischer und kultureller Umwälzungen übernahm die Leipziger Buchmesse dann
die Rolle Frankfurts.
Erst zwei Jahrhunderte später, in Folge der Teilung Deutschlands lebte die Buchmesse in
Frankfurt wieder auf: 205 deutsche Aussteller versammelten sich vom 18. bis 23. September
1949 in der Frankfurter Paulskirche zur ersten Buchmesse der Nachkriegszeit.
Messe Leipzig
Die Geschichte der Leipziger Buchmesse reicht somit bis in das 17. Jahrhundert zurück,
1632 überstieg die Zahl der vorgestellten Bücher sogar erstmals die der Frankfurter
Buchmesse. Im 18. Jahrhundert stellte Leipzig mit seinen Verlegern und Buchhändlern das
Zentrum des modernen deutschen Buchhandels dar und so blieb der Spitzenplatz der
Leipziger Buchmesse bis 1945 bestehen, erst danach wurde sie von der Messe in Frankfurt
am Main wieder überboten.
Während der DDR-Zeit blieb die Leipziger Buchmesse ein wichtiger Treffpunkt für
Buchfreunde und Buchhändler aus Ost und West. Nach der Wende und dem Umzug vom
Messehaus am Markt auf das neue Messegelände begann hier der Aufstieg der Messe mit
beständigen Wachstumsraten.
Die Leipziger Buchmesse ist in erster Linie eine „Publikumsmesse, in deren Vordergrund die
Begegnung zwischen Autor und Besucher steht.
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